Landwirte, die die Pestizidchemie verstehen, können ihre Ernten immer schützen und eine bessere Ernte einfahren. Pestizide sind Substanzen oder mischungen aus Substanzen die dazu bestimmt sind, Schädlinge zu verhindern, zu vernichten oder abzuwehren, die Pflanzen schädigen können. Diese Schädlinge sind Insekten, Unkräuter und Pilze, die Ernten zerstören und Erträge mindern. Durch die Erforschung der Chemie von Pestiziden können Forscher Methoden entwickeln und umsetzen, um Schädlinge sicher und erfolgreich zu bekämpfen, sodass unsere Nahrungsmittelversorgung sicher bleibt.
Erforschen wie pestizidchemie formen der Landwirtschaft sind wichtig, da sie helfen zu bestimmen, wie diese Stoffe die Umwelt und die menschliche Gesundheit beeinflussen. Pestizide können es Landwirten erleichtern, Pflanzen anzubauen und Verluste zu begrenzen, aber sie können auch negative Auswirkungen haben, wenn sie unsachgemäß angewendet werden. Schädlinge können gegenüber Pestiziden resistent werden, nützliche Insekten und Tiere können getötet werden, und Wasserversorgungen können verunreinigt werden. Wenn Landwirte diese Stoffe verantwortungsvoll und in Kombination mit bewährten Managementpraktiken einsetzen, können sie diese Risiken verringern – und gleichzeitig natürliche Ressourcen schützen.

Pflanzenschutzmittelchemie und ihre Rolle im integrierten Pflanzenschutz: Pestic95: Herausforderungen in der landwirtschaftlichen Produktion, Schädlingsbekämpfung und menschlichen Gesundheit. Pflanzenschutzmittel sind nur eines von mehreren Werkzeugen im Arsenal eines Landwirts zur Schädlingsbekämpfung. Integrierter Pflanzenschutz (IPM) ist ein System von Maßnahmen zur Kontrolle von Schädlingen, das auch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln umfasst, jedoch nicht das „Hui, holterdiepolte!“/Alles-was-fliegt-besprühen, als das es Unwissende darstellen würden. Auf einer Kombination von Maßnahmen basierend, müssen diese Maßnahmen die Abhängigkeit der Landwirte von Chemie und die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf die Umwelt verringern.

Die Komplexität des Zusammenspiels von Pestiziden in der Umwelt zu entschlüsseln, ist eine anspruchsvolle Aufgabe für Pflanzenschutzchemiker. Pestizide können in den Boden, die Luft und das Wasser eindringen und dabei Arten schädigen, die nicht das Ziel ihrer Anwendung sind. Wenn es darum geht, das Wechselspiel von Pestiziden mit der Umwelt besser zu verstehen, bedeutet Wissen Geld – es ermöglicht Wissenschaftlern, sicherere Chemikalien zu entwickeln und die Exposition der Bevölkerung gegenüber Schadstoffen zu reduzieren. Das Verständnis über das Schicksal und den Transport von Pestiziden durch Wissenschaftler trägt dazu bei, Schäden an Nichtzielorganismen und natürlichen Ressourcen durch Pestizide zu verhindern.

Pflanzenschutzchemie spielt eine führende Rolle bei der Definition der zukunft der nachhaltigen Landwirtschaft . Pestizidwissenschaftler entwickeln weiterhin neue Pestizide, die effizienter, gezielter und umweltfreundlicher sind. Biopestizide sind beispielsweise aus natürlichen Materialien – entweder Pflanzen oder Bakterien – hergestellte Pestizide, mit deren Hilfe Schädlinge bekämpft werden können, ohne nützliche Insekten oder die Umwelt zu schädigen. Mit diesen revolutionären Produkten kann der Landwirt seine Ernte schützen, ohne die Umwelt zu belasten.